Freitag, 1. Juni 2012

Gegen alle Vernunft – Wenn Glaube unglaubwürdig wird

Foto: Lisa Dorn
Mit dem Ziel, unglaubwürdige – oder zumindest merkwürdige – Züge des Glaubens in die öffentliche Diskussion zu tragen, luden wir am 16. Mai zur zweiten Veranstaltung seit unserem Bestehen. Unter dem Titel „Gegen alle Vernunft – Wenn Glaube unglaubwürdig wird“ sollten vielfältige offensichtliche wie vermeintliche Widersprüche und Unstimmigkeiten aus der christlichen Glaubenswelt aufgezeigt und diskutiert werden.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Unfähig, zu verstehen


Alexander Aan.
Foto: wissenrockt.de
Die Vorstellung von Blasphemie ist eine der irrsinnigsten, die die Menschheit je hervorgebracht hat. Das liegt vor allem daran, dass der Vorwurf der „Gotteslästerung“ in den allermeisten Fällen ganz einfach nicht stimmt. Doch bis heute zeigen Glaubensvertreter, die sich darüber ereifern, oft nicht den Hauch einer Bereitschaft, sich auf andere Denkweisen einzulassen – in einigen Regionen der Welt mit fatalen Folgen.

Sonntag, 13. Mai 2012

„Freiheit statt Islam!?“ – Eine Abrechnung mit der Bürgerinitiative „pro NRW“


Foto: klarmann.blogsport.de
Im Rahmen der religionskritischen Debatte innerhalb der Giordano-Bruno-Stiftung erscheint es dem unbedarften Betrachter als notwendig, sich mit anderen nominell den Gottesglauben ablehnenden Organisationen zu beschäftigen, in diesem Zusammenhang auch mit der Partei „pro NRW“. So macht der Hintergrund aufgeflammter Proteste  und Ausschreitungen gegen das Verhalten oben genannter Bürgerbewegung aus meiner persönlichen Sicht eine Auseinandersetzung mit der Thematik und eine inhaltliche Abgrenzung von den Idealen der Giodano-Bruno-Stiftung unumgänglich. Wie kennzeichnet sich das Wesen der Bürgerbewegung? Kann „pro NRW“ als religionskritisch bezeichnet werden? Und als logische Konsequenz, ist die Erwägung einer Unterstützung gerechtfertigt?

Freitag, 27. April 2012

Keine Religion des Atheismus

Philipp Möller.
Foto: Martin Hauswald
Am vergangenen Dienstag war es endlich so weit: unsere erste öffentlich Veranstaltung. Thema: "Religion des Atheismus?" Den Bericht, den wir für den hpd aufgesetzt haben, übernehmen wir hier einfach mal.
An dieser Stelle aber noch ein großes Dankeschön an die Mitwirkenden, insbesondere an Philipp Möller, die fleißigen Spender sowie an alle rund dreißig interessierten Gäste!

"Nicht wissen" heißt nicht "glauben"!

JENA. (hpd) Mit einem streitbaren Vortrag setzte Philipp Möller, Pressereferent der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), am vergangenen Dienstag das erste Ausrufezeichen im Rahmen der Arbeit der noch jungen gbs-Hochschulgruppe in Jena. Das Thema: „Religion des Atheismus? Oder: die Kunst des Nicht-Briefmarkensammelns“.

Donnerstag, 19. April 2012

Neulich an der Theol-Fak... Ein polemischer Reisebericht

Am 17. April 2012, dem zweiten Tag der Vorlesungszeit des noch jungen Sommersemesters, öffnete auch die Theologische Fakultät wieder ihre Himmelspforte. Unter die Fakultätsmitarbeiter_innen, Studierenden, Freund_innen und Förderer_innen hatten sich auch zwei schwarze Schäfchen unserer Hochschulgruppe gemischt, um der feierlichen Semestereröffnung beizuwohnen. Nun, es handelte sich im Grunde darum, die gesamte Fakultät zu Vorlesungsbeginn einmal zu versammeln und ihr "Gottes Segen" mit auf den Weg zu schicken. Daneben wurden Absolvent_innen, Doktorand_innen und Habilitant_innen zu ihrer erfolgreichen Arbeit gratuliert und, zumindest letzteren, in makellosem Kirchenlatein das Versprechen abgenommen, der christlichen Lehre getreu auf missionarischen Bahnen zu wandeln. 

Montag, 9. April 2012

„Wir wollen mit Ihnen über Gott reden“

So leiten die Zeugen Jehovas im Stereotyp ihre „außendienstlichen“ Gespräche zwischen Tür und Angel ein, meinen es nur gut damit und erhalten nicht selten eine schroffe Abweisung. Zu Recht?

Die Umkehrung dieser bekannten Szene soll Inhalt meiner nicht ganz so ernsten Berichterstattung über einen feierlichen Abend im Umfeld der Zeugen sein. Es lud nämlich ein zum gemeinsamen Abendmahl am 5.4. im „Königreichssaal“, die Jenaer Gemeinde der Zeugen Jehovas (ZJ). Die Thematik war durch die Karwoche und Gründonnerstag vorgegebenen und im Einladungstext wurde verlautbart:

"Jesus ist heute König im Himmel. Was bedeutet das für uns?
Viele sind davon überzeugt, dass Jesus für sie gestorben ist. Doch wieso kann der Tod eines Menschen vor fast 2000 Jahren für viele Menschen heute Leben bedeuten?“


Donnerstag, 5. April 2012

Anne auf Sinnsuche

Nicht zu glauben! Es laufen auch noch abendliche Fernseh-Diskussionsrunden, die sich mit anderen oberflächlichen Themen als Ungerechtigkeit, Ungerechtigkeit oder den ungerechten Spritpreisen beschäftigen. Anne Will nahm am vergangenen Mittwoch die Kirche aufs Korn.

Es gab dann doch noch einiges zum Schmunzeln. So entgegnete beispielsweise Star-Apologet Matthias Matussek Dauertalker Heiner Geißler, nachdem der sich zum Chefexegeten des Neuen Testaments und hinterher gleich noch für sündenrein erklärt hatte: "Sind sind ja auch der Stellvertreter Gottes auf Erden."